Geleitwort von Anke Jenckel, 2008
Die Kunst des Klavierspielens:
schweben, nicht kleben;
tupfen, nicht hacken;
mit der Seele schwingen,
mit den Fingern singen.
Ulrich Erckenbrecht
Für junge Menschen ist es sehr wichtig, viele praktische, wirtschaftlich orientierte Fähigkeiten zu erwerben und eine gründliche Ausbildung für einen gelungenen Berufsweg zu absolvieren. Wir Eltern begleiten sie bei dieser Pflichtübung mit Rat und Tat. Darüber hinaus steht es uns frei, unseren Kindern auch eine Kür zu ermöglichen, eine Tür aufzumachen, hinter der eine neue Qualität von Leben wartet: die Tür zur Musik und auch zur Kunst.
Im Celia-Institut ist diese Tür besonders einladend. Hier wartet ein hoch motiviertes, fröhliches Team um Annelies Meijer, das den Kindern den Weg zur aktiven Musik und Kunst ebnet. Die Kinder werden – jedes auf seine individuelle Weise – an das Vergnügen von Rhythmus und Melodie, von kreativem Tun herangeführt. Sie erfahren nicht erwartete Möglichkeiten, entdecken Aktionsräume für sich und nehmen sich damit auf neue Weise wahr. Dass ihre Persönlichkeit und ihr Selbstvertrauen dadurch gestärkt wird, ist selbstverständlich. Hierzu tragen auch die Vorspiele und Auftritte bei. In einer entspannten Atmosphäre der Gemeinschaft lernen die Kinder ihr Können vorzutragen und spüren das gute Gefühl erfolgreich zu sein. Die Preise, die Annelies Meijer mit ihren Schülerinnen und Schülern bei Jugend musiziert gewonnen hat, sind ein beeindruckendes Zeugnis hiervon!
Diese Schule ist mehr als ein Unterrichtsinstitut – sie ist ein Ort, an dem Seelen musikalische Schwingen bekommen. Geben Sie Ihren Kindern die Möglichkeit, die Welt der Musik und Kunst zu entdecken und ein Teil von ihr zu werden.
Anke Jenckel, Reutti